Bitumen der vielseitig einsetzbare Abdichtungswerkstoff
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Windsogsicherung

Die Sicherung von Dachabdichtungen und den dazugehörigen Schichten gegen Abheben durch Windlasten erfolgt entweder durch:

      Auflast,
      Verklebung oder
      mechanische Befestigung.

Aus ÖNORM B 2220:
Anzahl der Befestigung abhängig von:

- Dachneigung
- Gebäudehöhe
- Lage des Objektes
- Auszugkraft des Befestigungsmittels
- Sicherheitsbeiwert gegen Versagen


Die mechanische Befestigung sollte durch verzinkte Flachteller mit korrosionsgeschützten Befestigungsmitteln erfolgen. Die derzeit gültigen Normen ermöglichen auch eine Nagelung als Befestigung. Die erforderlichen Maßnahmen und die Ausführungsart sind bei der Planung festzulegen und detailliert anzugeben. Als Windsogsicherung auf den Untergrund kann die 1. Lage mit Metallbändern zusätzlich mechanisch befestigt werden. Allerdings können die drei aufgezählten Maßnahmen kombiniert werden. Im Dachrandbereich ist die Anzahl der mech. Fixierung entsprechend zu den Bemessungstabellen lt. ÖNORM zu erhöhen. Die Windsogsicherung im Randbereich kann allerdings auch durch eine Auflast erreicht werden (z.B. durch Betonplatten).